Allgemeines über Preise

 


Vielleicht haben Sie schon ein wenig im Netz recherchiert und haben herausgefunden, dass es Anbieter gibt, die Websites für 399 € oder gar 299 € erstellen, während andere schon ohne Support und Suchmaschinen-optimierung 3.000 € verlangen. Sollten Sie nicht recherchiert haben, wissen Sie es spätestens jetzt: Im Bereich der Websiteerstellung gibt es Preisunterschiede wie in kaum einer anderen Branche. Nun stellen Sie sich vermutlich die berechtigte Frage, warum das so ist. Grundsätzlich liegt die Ursache für diese krassen Unterschiede an folgenden 3 Dingen:

 

  1. Websiteerstellung hat sehr viele verschiedene Komplexitätsstufen. Es gibt Mitbewerber, die einen simplen „1-2-3-Homepagebaukasten" bedienen können und sich dann selbst zum „Webdesigner" küren. Einen solchen Baukasten, der teilweise einen Großteil der Anforderungen von Privatpersonen erfüllen kann, kann man mit entsprechenden Computererfahrungen schon nach wenigen Stunden bedienen und so innerhalb weniger Tage selbst eine mehr oder weniger ansehnliche Website erstellen. Dies führt zu einem rapiden Preisverfall im qualitativ niedrigen Segment, was auch den Sinn für Wert und Qualität von professionell erstellten Websites stark trübt. Lassen Sie es uns mit einem Beispiel ausdrücken: Sie können binnen kürzester Zeit lernen, wie man an einem Fahrzeug Motoröl nachfüllt oder neue Scheibenwischer einsetzt. Aber würden Sie deshalb auf die Idee kommen, sich als KFZ-Mechatroniker zu bezeichnen? Und würden Sie sich zutrauen, einen Motor auseinanderzunehmen? Oder würden Sie sich von jemandem, der sich auf diese Weise selbst zum KFZ-Mechatroniker erklärt, an ihrem Wagen die Bremsen reparieren lassen?
  2. Im Web-Bereich tummeln sich die verschiedensten Anbieter-Gruppen. Neben den professionellen Agenturen, Freiberuflern und Selbstständigen, die Zeit in Weiterbildung investieren um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, Ausgaben für Büro, Firmenwagen, Softwarelizenzen, Schulungen, Seminare, Messebsuche und vieles mehr haben, gibt es, gerade im „Low-Budget"-Bereich viele Schüler und Studenten, die sich ihr Taschengeld vom Kinderzimmer aus aufbessern. Letzte gehören leider oft zur „1-2-3-Homepagebaukasten"-Fraktion. Dass diese deutlich niedrigere Preise bieten können, versteht sich von selbst. Durch die Überregionalität des Internet kann so scheinbar z.B. ein Schüler aus Flensburg durch den günstigeren Preis eine Konkurrenz zu den regionalen Agenturen darstellen. Dieses Missverständnis wird oft erst aufgedeckt, wenn das Ergebnis sichtbar wird. Für manche Websites sind selbst 299 € zu teuer.
  3. Das Angebot an Service und ausführlicher Beratung reicht je nach Anbieter von einem reinen unpersönlichen Instant-Messenger-Chat mit dem Resultat „Schicken Sie mir alles per Email, dann bastel ich mal was draus" bis hin zur persönlichen Beratung vor Ort, ausführlicher Erläuterung und Analyse mit darauf folgender Konzeptentwicklung bei ständiger Betreuung. Letzteres ist für ein Resultat das Sie zufriedenstellt jedoch unbedingt nötig. Denn nur so können Sie und wir herausfinden, was Sie wirklich brauchen.

 

Wir wollen an dieser Stelle ganz offen zu ihnen sein: Eine komplette Website für 299 € von einer professionellen Agentur, die nicht mit Mitarbeitern in Offshore-Ländern arbeitet, ist schlicht unmöglich. Selbst für die allerkleinste Website müssen wir mit Erstellung, Designerstellung oder -auswahl, Überarbeitung Beratung und Betreuung mindestens 12-16 Stunden einkalkulieren. Sicher, wir könnten auch einfach „mal eben schnell" irgendwas "zusammenwürfeln", dann würden wir eine solche Seite (rein vom Umfang des Inhalts, z.B. eine sehr kleine Seite mit 5 Unterseiten) auch in 2-3 Stunden erstellen können. Aber mit dem Resultat wären dann weder Sie noch wir zufrieden.

Eine unprofessionelle Website kann außerdem aus rechtlichen Gründen auch ganz schnell zur Kostenfalle werden. "Webdesigner", die sich mit Lizenzrechten der verwendeten Software oder Grafiken nicht auskennen oder diese schlicht ignorieren oder gar über deren Existenz überhaupt nicht Bescheid wissen, haben sich schon des Öfteren bei ihren Kunden dadurch unbeliebt gemacht, dass diese Abmahnungen mit teilweise 5-stelligen Entschädigungssummen wegen Missachtung von Lizenzrechten und Copyrights erhalten haben.

 

Der effektive Preisunterschied

Noch kontraproduktiver als gar keine Website ist nur eine schlechte Website.

Da eine Website ein Unternehmen weltweit für jeden sichtbar präsentiert, ist es von enormer Wichtigkeit, dass Sie professionell erstellt und gestaltet wird. Eine Website stellt Sie und ihr Unternehmen dar. Sie verkörpert ihr Unternehmen. Deshalb projiziert eine amateurhaft erstellte Website unterbewusst ein negatives Image im Kopf des potentiellen Kunden. Und ein schlechtes Image ist noch schlimmer als gar kein Image.

 

Wir sind immer wieder erstaunt, dass manche Unternehmen an ihrer Website sparen - denn eine Website ist eine sehr langfristige Investition! Selbst in der extrem schnelllebigen Welt des Internets kann eine Website mit ein wenig Aktualisierung ab und an problemlos 5-10 Jahre ohne grundlegende aufwendige strukturelle oder designerische Umgestaltung up-to-date sein und professionell wirken.

 

Wenn wir nun eine Beispielwebsite aus dem Low-Budget-Bereich mit einer professionellen Version vergleichen, mit aus der Luft gegriffenen Preisen von 499 € für die Low-Budget-Variante und 1.399 € für die professionelle Variante, kommen wir auf einen Unterschied von 900 €. Wenn wir nun eine Laufzeit von 7,5 Jahre kalkulieren, was 90 Monaten entspricht, entstehen ihnen Mehrkosten von umgerechnet ca. 10 €/Monat. Ist ihnen diese Ersparnis auch nur den Verlust eines einzigen Kunden wert, der durch eine schlecht gestaltete Website abgeschreckt wird? Und die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb von 7,5 Jahren nur dieser eine Kunde ein schlechtes Bild von ihrem Unternehmen bekommt, ist relativ gering. Selbst wenn Sie nur 10 Besucher am Tag haben, summiert sich das in 7,5 Jahren auf fast 30.000!

Noch nicht mit eingerechnet ist hierbei übrigens, dass eine durchdachte und ordentlich strukturierte Website nach einigen Jahren auch mit deutlich weniger Zeitaufwand „renoviert“ werden kann als eine, die nur „irgendwie zusammengebastelt“ wurde. Eine Website ist kein Hype und keine schnelle Werbeaktion. Sie ist ein langfristiges und vergleichsweise äußerst preiswertes Marketinginstrument. Und sie ist kein Kostenpunkt, sondern eine Investition in die Zukunft!

Beachten Sie bitte: Billig ist nur selten auch günstig, denn in der Regel gilt:

You get what you paid for!